Spurkranzschmieranlage


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Vorteile

Beschreibung

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Vorteile
Schmieranlage für die Schienenfahrzeugtechnik, welche vorzugsweise während Kurvenfahrten den Verschleiß (Metallabrieb) an den Seitenflanken der Spurkränze sowie Laufflächen der Radreifen der Radsatzachsen, und an den Kurvenschienen, sowie Lärmbelästigung, hörbar als kreischende Geräusche vor allem bei Kurvendurchfahrten mit besonders kleinen Radien, herabsetzt.

Mit deren Einsatz in der Praxis kann eine weitere Erhöhung der
Schienenliegezeiten (nach meiner Schätzung um 30 %) und die Standzeiten der Spurkränze der Radreifen der höchst beanspruchten ersten Achse, gemessen an der Kilometerlaufleistung (nach meiner Schätzung um 60...80 %), herbeigeführt werden. Desweiteren sinkt die Entgleisungsgefahr.

Während der Kurvenfahrten werden die unterschiedlichen Wege zwischen innen- und außen-laufendem Rad, insbesondere auf einer starren Radsatzachse, durch immer wiederkehrende Gleitvorgänge inform kurzzeitiger Überschreitungen des
Haftreibungskoeffizienten korrigiert. Dieser unmittelbare Verschleiß wird mit dieser Schmieranlage wirkungsvoll reduziert.
Ganz entscheidend werden dadurch die ständigen Verdrehungen der Radsatzachsen zwischen den Radscheiben abgebaut, welche die Hauptursache für
Achsbrüche und sich lockernde Preßsitze zwischen den Radnaben der Radscheiben auf den Radsatzachsen sind.

Diese modern konzipierte Schmieranlage in Verbindung mit dem geeigneten Schmierstoff wird ihren hohen Anforderungen als Betreiber bezüglich praktischer Umsetzung gerecht, die unter anderem sind:
- keine nennenswerte Verschmutzung von Bauteilen wie Bremsen, Laufflächen am Drehgestell durch abgeschleuderten Schmierstoff,
- geringer Schmierstoffverbrauch durch belastungsabhängige Schmierung,
- keine Verstopfungen und Absetzungen im System (Ausbluten des Mediums),
- wartungsfreie Bauart mit langen Wartungsintervallen,
- Funktionsfähigkeit des Systems in breitem Temperaturbereich und unter rauhen Betriebsbedingungen,
- umweltfreundlich durch Minimalverbrauch,
- einfache Montage- und Nachrüstmöglichkeit am Schienenfahrzeug.



Das
Medium ist biologisch abbaubares Schmieröl auf Esterbasis mit/ohne Graphitfestanteil (20 %), welches bei einer Betriebstemperatur von 70°C und einem Betriebsdruck von 24 Bar mittels elektromagnetischer Ventil düse n direkt auf die Seitenflanken und Laufflächen aufgetragen werden kann.
Hierbei hat der Hydraulik-Steckschlauch einen Innen-/Außendurchmesser von ID 6,3 mm / AD 12 mm.
Die Ringleitungslänge ist
15 m und der Düsendurchmesser 0,3 mm.

Wesentliche
Vorteile in der Praxis sind:
- Minimierung der
Stufeneinfahrungen in den Seitenflanken der Schienen;
- Minimierung der
Aushöhlungen der Laufflächen der Radreifen;
- Abbau des
Axialschubes durch Schmierung der Schienenkopflauffläche und dadurch wesentliche Verschleißminderung möglich;
- Ausfüllung der Rauhigkeitstäler an Rad und Schiene mit
Festanteilablagerungen (Graphit);
- Erzielter
Glättungseffekt – die Rauhigkeit an Rad und Schiene nimmt kurzfristig ab;
- während der Absetzvorgänge von Schmiermittel kommt es zu Schmiermittelfüllungen der Rauhigkeitstäler in den Gleit- und
  Laufflächen der Räder und Schienen, wodurch sehr gute Gleiteigenschaften, damit verbunden gute Verschleiß- und
  Geräuschreduzierungen, zwischen Rad und Schiene erzielt werden;
- ausreichendes Schmieren bei vollen
Kurvendurchläufen entsprechend den tatsächliche Erfordernissen;
- Schmierung ohne jegliche Unterbrechung im gesamten Kurvenbereich möglich;
- Schmiermittel wird
Rad-drehzahlabhängig auf Spurmaßseitenflanken beziehungsweise Stichmaßseitenflanken der Spurkränze
  der Radreifen aufgetragen, sodass von vornherein ein Schmiermittelüberschuss, mit unkontrollierbaren übermäßigen
  Abschleudervorgängen beziehungsweise ein zu dürftiges Schmieren, weitestgehend ausgeschlossen ist;
- ständige
Verwirbelung (Durchmischung) des vorrätigen Schmieröls inklusive der Festanteile und keine Absetzungen innerhalb
  der Schmieranlage;
- Anlage gewährleistet jahreszeitunabhängigen Einsatz im vorgesehenen
Außentemperaturbereich, vorzugsweise im Winter
  von Minus 30°C bis Plus 40°C im Sommer, stets ihre volle Funktionstüchtigkeit;
- stets optimale Temperatur des Schmierstoffes;
-
Warmhaltung des Mechanismus der Ventil düse n;
- kein
Einfrieren der Ventildüsen;
- Ventildüsen werden unter geringem Systemdruck (5...8 Bar) bei 70°C stets in
Betriebsbereitschaft gehalten;
- Schmieranlage bleibt durch konstante Tankheizung frei vom Zustand eventuell sonst eintretender
Vereisung und somit
  ohne daraus entstehende Schwierigkeiten, die den vollständigen Ausfall der Anlage herbeiführen würden;
- stets optimaler
Betriebsdruck;
- stets optimale
Viskosität des Mediums (Zähflüssigkeit; “zu gewährleistende Dünnflüssigkeit/Fließfähigkeit”);
- rundum laufender Volumenstrom, im geschlossenen beheizten System, ist gegenüber äußeren Umgebungstemperaturen
  nahezu thermisch getrennt;
- Vermeidung von Wärmeverlusten durch geeignete
Isolierungsmaterialien am Stahltank;
-
einfach gestaltete und funktionierende Bauteile;
- zweistufig laufende,
energieeffiziente Schmieranlage arbeitet sehr wirtschaftlich und hat einen hohen Wirkungsgrad;
-
kompakt ausgeführte Tankanlage in Schweißkonstruktion;
- außerhalb Tankanlage befinden sich aus wirtschaftlichen und thermischen Gründen, nur wenige Bauteile.

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